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Unser Verein
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Einmal Speyer und zurück. |
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Mittwoch, 28.10.2009 11:00 Uhr in Backnang-Heiningen. Fertig gecheckt steht die Vereins-CT D-MFAE vor der Halle. Die Vorbereitungen durch den Piloten Philipp Schnelle sind bereits abgeschlossen, als sein Begleiter Dennis Baumstark den Flugplatz erreicht. Die Route wurde geplant, das Wetter eingeholt und wenig später startete die CT auf der Piste 29 in Richtung dem heutigen Ziel: Speyer. Das Wetter was gut, die Sicht war außreichend um den Schwarzwald zu sehen auf und 3000-4000ft befand sich eine Inversion. Nach knapp 30 Minuten und 85km (Luftlinie) zurück gelegten Kilometern, befand sich die A(lpha) E(cho) schon im Anflug auf Speyer. Die Platzrunde führte ein Stück entlang des Rheins, im Endanflug hatte man perfekte Sicht auf den Dom und das Technikmuseum.
Nach einen sehr sauberen Landung auf der sehr geräumigen Piste 16 in Speyer wurde noch die Landegebühr von ca. 7 € entrichtet und das Flugzeug gesichert. Wie man schon dem Anflugblatt entnehmen kann, liegt das Museum in unmittelbarer Nähe zum Museum. Trotzdem sind es ca. 7-10 Minuten zu Fuß, was aber nicht schlimm ist, da man entweder dem Flugbetrieb zuschauen oder die erste Exponate des Museums begutachten kann.
13 € Eintritt sind happig. Eine Ermäßigung für Schüler o.ä gibt es nicht. Auch nicht, wenn man mit dem Flugzeug anreist. Die erste Halle im Museum war hauptsächlich gekennzeichnet von Exponaten aus dem zweiten Weltkrieg und von Autos und Loks aus dieser Zeit. Ausgestellt sind dort unter anderem eine Messerschmitt Bf 109, in hervoragendem Zustand, eine Ju52 mit ein paar Einschusslöchern und die Wrackteile eine Flugzeuges welches aus einem See in Schweden geborgen wurde. Dazu gab es noch ca. zwei Düsenjäger in dieser Halle. Einer davon war ein Starfighter, welcher bis heute das unsicherste Flugzeug überhaupt ist. Der Rest der Halle war ausgefüllt mit Autos, Maschienen, Loks, LKW etc. eben lauter Dinge für die sich Flieger weniger interessieren.
Im Hof des Museums stand der Shootingstar, den man auch schon von weitem erkennt: Eine Boeing 747-200 der Lufthansa. Das Flugzeug ist fast vollständig begehbar. Weiter konnte man im Hof eine Reihe von Kampfflugzeugen des Kalten Kriegs und der Neuzeit betrachten. Geht man ein Stück weiter so sticht einem im Prinzip gleich die rießige Antonow An 22 ins Auge. Dieser sowjetische Turboporp Langenstrecken-Transporter ist fast interessanter als die Boeing 747, da er eben etwas exotischer ist. Auch noch besonders interssant in diesem Teil des Hofes ist das deutsche U-Boot U9, welches auch begehbar ist. Auf der anderen Seite des Hofes stehen weitere kleinere Passagierflugzeuge, unter anderem eine Dassault Mercure, eine Antonow An 24 und eine DC3.
Geht man in die neue Raumfahrt Halle so erschlägt einen gleich die Mächtigkeit der буран (russ.: Buran: Schneegestöber). Die Buran ist das sowjetische Konkurrenzprodukt zum amerikanischen Spaceshuttle. Form und Aussehen sind ähnlich, doch hatte die Buran gegenüber dem Spaceshuttle klare Vorteile: Die Buran konnte komplett unbemannt geflogen werden und hatte eine höhere Zuladung. Leider hatten die Russen kein Geld mehr um das Projekt weiter zuführen. Zwar flog die Buran mehrere Male zu Testzwecken, doch wurde sie nie in den Dienst gestellt, da das alte Trägersystem der Russen zuverlässiger und kostengünstiger war. Auch die eigens für die Buran entwickelte Trägerrakete Энергия (russ.: Energija: Energie) wurde nicht mehr gebaut oder eingesetzt.
Nach dem Museumsbesuch wurde der Dom in Speyer begutachtet. Dieser liegt nur 5 Gehminuten vom Museum entfernt. Die kaputt gelaufenen Füßen und der Sonnenstand verrieten, dass es Zeit war, sich wieder in Richtung Flugplatz zu begeben. Der ruhige Rückflug bei baldigem Sonnenuntergang war eben so schön, wie der ganze Tag in Speyer. Kurz von Sonnenuntergang setzte die Alpha Echo wieder sicher in Backnang-Heiningen auf.
P.S.: Die Anreise mit dem Auto, hätte ziemlich genau das doppelte gekostet und die doppelte-dreifache Zeit gedauert.
Philipp Schnelle & Dennis Baumstark
Link zum Technikmuseum
Link zum öffentlichen Fotoalbum auf Facebook
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 2. November 2009 )
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Grandioser Erfolg für die Heininger Segelflieger bei der DMSt |
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Dass die Heininger in der Segelflugszene International hoch im Kurs sind, zeigten uns schon die Ergebnisse von Sven Killinger und Volker Sailer bei der Weltmeisterschaft im Frühjahr im finnischen Räyskälä. Doch die Auswertung der Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug, kurz: DMSt, zeigten die Kraft des gesamten Streckenflug Teams in Backnang-Heiningen.
Unser junger Vereinskamerad Tobias Lübbe erzielte mit dem Vereinseigenen Segelflugzeug "Discus b" in der Standardklasse den 3. Platz und in der Junioren Wertung der Standardklasse sogar den 1. Platz.
Die Finnlandflieger Sven Killinger und Volker Sailer flogen sich in der Clubklasse und auch in der Junioren Clubklasse auf den jeweils 2. und 3. Platz.
Segelflug ist nichts für Einzelkämpfer. Deshalb erzielte auch das Dreiergespann Killinger, Lübbe, Sailer den 1. Platz der Junioren Mannschaftswertung. Zusammen mit dem erfahrenen Piloten Jürgen Hanselmann, erzielten Sven Killinger und Volker Sailer den 1. Platz der Club-/Doppelsitzerklasse Mannschaftswertung.
Wir gratulieren unseren Kameraden ganz herzlich zu diesem Erfolg und wünschen ihnen viele weitere schöne Flüge und eine tolle Saison 2010.
Ergebnisse der DMSt im Internet:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/plainJsp.html?prefix_jsp=dmst&c=DE
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 2. November 2009 )
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Mit der Ka6 von Gunzenhausen nach Beilngries |
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In diesem Jahr ist sie schon 46 Jahre alt. Wäre sie ein Mensch könnte man schon erste Verschleißerscheinungen erwarten, doch unsere Ka6 CR erobert nach wie vor mit überzeugender Eleganz und Zuverlässigkeit die Lüfte und wird dies auch weiterhin tun. So haben ihre Flügel auch mich am 6.8.2009 sicher über dem Fränkischen Seenland getragen.
Vor dem Flug:
Dass der Flug klappen würde war so ziemlich allen klar, außer mir. Ich war in gewisser Weise skeptisch, da ich in diesem Jahr und auch im Jahr davor nicht sonderlich viel zum Fliegen gekommen war, doch waren es vor allem unsere Streckenflieger Sven Killinger und Tobias Lübbe, sowie der Weltmeister der Junioren Clubklasse Volker Sailer, die mich zu diesem Flug quasi nötigten. Nach kurzer Beratung mit Volker Sailer beim Frühstück stand relativ schnell das Ziel Beilngries fest. Der Tag an sich war durchaus geeignet weitere Strecken zufliegen, doch das war nicht mein Ziel. Die Wolkenbasis war hoch und schon relativ früh standen pralle Cumulus Wolken am Himmel. Es wehte ein leichter Wind aus östlicher Richtung. Vor meinem Flug nutzten Julian Schreyer und Sebastian Anger noch die Gelegenheit eine flotte Platzrunde zu drehen. In dieser Zeit beschäftigte ich mich dem Logger.
Der Flug:
Die Ka6 war schnell beladen und auch genauso schnell in der Luft. Der Windenstart in Gunzenhausen ähnelt mehr einem Dampfkatapult auf einem Flugzeugträger. Die ersten hundert Meter nach dem Start verdanke ich eindeutig Gonzo, einem Fliegerkammerad aus Gunzenhausen, der mit seiner wunderschönen SB5 einen Bart direkt über dem Flugplatz markierte.
Markant für diesen Tag war, dass die Bärte unten heraus deutlich schlechter waren als weiter oben. So kämpfte ich erst einmal bis ich überhaupt in Basisnähe war. Schon während dem Kurbeln über dem Platz kamen mir einige andere Segelflieger entgegen, die in die gleiche Richtung wie ich flogen. Einmal an der Basis flog ich ab in Richtung Weißenburg, wo zu meiner Beunruhigung ein großes blaues Loch klaffte. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Entweder ich wage den Sprung durch das blaue Loch und riskiere eine Außenlandung bei Weißenburg, denn in der Höhe wo ich angekommen wäre, wären die Bärte warscheinlich ziemlich mies gewesen, oder ich halte mich weiter in Platznähe auf, was ich dann auch tat.
Nach nur zehn Minuten war das Loch weg und ich kurz unterhalb der Basis. Nichts wie los in Richtung Weißenburg. Nach ein paar weiteren Bärten und einigen Kilometern hinter mir passierte ich die Ortschaft Ellingen nördlich von Weißenburg. Die Flug verlief ruhig und unproblematisch: Es ging im Sägezahn-Modus mit bereits kaputtgesessenem Hinterteil weiter Richtung Beilngries. Bis Grafenberg war ich im Schnitt gesehen immer relativ hoch, was mich sehr beruhigt hat. Doch bereits 15km vor dem Ziel war das nicht mehr möglich. Ich war im Schnitt gesehen nun deutlich tiefer und die Wolken sahen deutlich bescheidener aus.
Ich wusste, dass ich keine Zeit vergeuden sollte und lieber meine Aufgabe erfüllen sollte, denn 10 km vor dem Ziel landen wäre echt peinlich gewesen. So flog ich mit meiner Resthöhe direkt nach Beilngries, was mir als thermisch deutlich besser beschrieben wurde, als es tatsächlich war. In 1250m über dem Meeresspiegel erreichte ich die wunderschön gelegene Stadt Beilngries. Am dortigen Flugplatz, der auch meine Wende war, warreger Segelflugbetrieb, doch sah ich zu meinem erschrecken keinen beim Kurbeln. Ich flog einige Wolken an um wieder an Höhe zugewinnen, doch das gelang mir nicht. Auch der Steinbruch bei Beilngries war nicht sonderlich ergiebig.
Weiter im Westen, also wieder Richtung Gunzenhausen, war eine Art Hochebene mit kleinen Dörfern und riesigen, augenscheinlich geeigneten Äckern. Jeden Kilometer den ich in Richtung Westen flog, müsste mein Rückholer Tobias Lübbe eventuell weniger fahren. Nachdem ich die Hochebene erreicht hatte fiel mir ein Gelände auf, dass ein wenig wie ein Flugplatz aussah. Das kam mir gerade Recht, da ich nicht mehr sonderlich hoch war. Ich überflog dieses Gelände in der Nähe der Stadt Greding und erkannte eine Piste und sogar einen Tower. Ich nahm die Karte sah, dass es in Greding tatsächlich ein Segelfluggelände gibt. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste ist, dass ich die Heereserprobungsstelle mit dem Segelfluggelände verwechselte. Eine Landung wäre sicherlich interessant geworden, doch zum Glück kam es nicht so weit.
Ich hatte mal wieder zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Landen oder Kurbeln. Ich entschied mich fürs Kurbeln und steuerte den Hang westlich der Autobahn A9 bei Greding an. Sollte ich hier keinen Bart finden könnte ich immer noch direkt auf diesem Militärgelände landen. Nachdem ich Wind und Sonneneinfall berücksichtigt hatte und eine kleine Düse finden konnte wurde ich innerhalb von 15 Minuten wieder auf 2000m hochkatapultiert. Dieser kleine aber feine Bart war meine Rettung. Müde und erschöpft erreichte ich wieder die Basis und flog direkt nach Gunzenhausen.
Die Route führt mich vorbei an Thalmässing und weiteren kleineren Dörfern. Kurz vor der Talsperre der Brombachsee bei Pleinfeld machteich meine letzten Kreise und flog wieder direkt zurück in die Heimat. Der Endanflug auf Gunzenhausen war absolut genial, mit einerwundervollen Sicht auf den Brombachsee und ein bisschen Rückwind war dieser Teil der angenehmste des Fluges. Nach der Landung in Gunzenhausen gratulierten mir meinen Kameraden, unter anderem auch mein Fluglehrer Hubert Müller, der mich ein paar Tage davor in das „Geheimnis“ des Streckensegelflugs eingewiesen hat. Alles in allem war das ein gelungener Flug und ein wunderschöner Tag in meiner Fliegerkarriere. Vielen Dank an alle, die mich bis dato in meiner Fliegerei unterstützt haben.
Mein Flug im OLC
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. Oktober 2009 )
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Fluglager 2009 in Gunzenhausen |
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Bei tollem Wetter reisten die Segelflieger des LSV vom 1. bis zum 15. August nach Gunzenhausen (Bayern) zu ihrem jährlichen Fluglager.
von Johannes Scheller
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. November 2009 )
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weiter …
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Konstant gute Leistung bei der WM |
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Unsere Segelflieger Volker Sailer und Sven
Killinger können sich bei den
Junioren Weltmeisterschaften im Segelfliegen in Räyskälä in
Finnland bisher gut behaupten. An den bisher 4 Wertungstagen flogen
sie jedes mal unter die Top 10 und konnten so an den weniger
konstanten Konkurrenten vorbeiziehen und die Plätze 1 (Volker
Sailer, 3921 Punkte) und 2 (Sven Killinger, 3896 Punkte) einnehmen.
Trotzdem bleibt der Wettbewerb weiter spannend, da die tschechischen
Junioren ebenfalls durch konstant gute Platzierungen dicht auf den
Fersen der Heininger sind.
Ebenfalls weit vorne ist Alexander
Späth vom AC Esslingen auf dem 4. Rang mit 3856 Punkten.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. Juni 2009 )
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| | Ergebnisse 1 - 9 von 24 |
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Sunrise / Sunset UTC |
 |  |  | 05:46 | 11:32 | 17:19 | | Backnang, EDSH | |
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